Politikwissenschaftliche Grundbegriffe und ihre Bedeutung für die politische Bildung

Dokumentation des Seminars an der PH 2008

Referat „Demokratie und Demokratie lernen“

ohne Kommentare

vier Zitate

„Diktaturen sind Einbahnstrassen – in Demokratien herrscht Gegenverkehr“

„Mein Her, ich teile ihre Meinung nicht, aber ich würde mein Leben dafür einsetzen, dass sie sie äüßeren dürfen“

Unter Demokratie verstehe ich, das sie dem Schwächsten die gleichen Chancen einräumen diwe dem Starken“

„Democracy is the goverment of the people, by the people, for the people“

Bedeutung des Begriffs:

Antike: Volk herrscht, Souveränität der versammelten Bürgerschaft
Heute: Repräsentativversammlungen, Gewaltenteilung, Verfassungsmäßige grenzen der pol. Entscheidungsfreiheit

Bedeutungswandels des Demokratiebegriffs
Positivierung des Demokratiebegriffs
Futurisierung des Demokratiebegriffs durch Toqueville
Rationalisierung des Demokratiebegriffs, nicht nur partizipation, sondern auch Qualität des Politikergebnisses

Drei modernde Demokratietheorien
empirische Demokratietheorie, beschreibend, versucht zu erforschen welche Arten von Demokratie am ehesten rationale Politik erzeugt, bennent Funktionsvorrausetzungen für demokratietypen
formale Demokratietheorie, Entwirft Modell, Erklärung für die Funktionsabläufe real existierender Demokratiemodelle
normative Demokratietheorie, Versuch Demokratie zu rechtfertigen, bestes aller rational denkbaren Ordnungsysteme,

Drei normative Achsen
Gegenstandsbezug, auf was soll / darf sich der Demokratiebegriff beziehen: Demokratiesierung weiterer Lebensbereiche (Ausdehung der Prinzipien der polit. Demokratie auf weitere Lebensbereiche: Arbeit, Schule, Hochschule, …), Feministische Demokratietheorie (Arbeitswelt,…) Multikulturelle Demokratie (unterscheidliche Identitäten der Bügerschaft, Minderheitenrepräsentation), Einbeziehung von Kindern / Primaten
Partizipationsintensität: Aussagen über die erwünschte Partizipationintensittät, Abstand Herrscher / Beherrschte, Elite (Wahlen, Repräsentation) vs. Grass-roots-Demorkatie (partizipierender Aktivbürger), zurückgehendes Interesse an den Handlungsdimensionen von Politik (Wahlen)
Rationalitätsniveau: Siegezug der delibertaiven Demokratie, Bindung von polit. Entscheidungen an öffentliche Meinung, Entscheidungen über Rationale / technische Angemessenheit von Entscheidungen

Input → Output-Orientierung
Input: Legitimität
Output: Effizienz

Rational-Choice-Ansatz

Politik lernen

Demokratie lernen
(Himmelmann)
Demokratie als Lebensform
Demokratie als Gesselschaftsform
Demokratie als Herrschaftsform

Didaktik: Lernen in konzentrischen Kreisen – vom konkreten zum Allgemeinen

Primarstufe: Demokratie als Lebensform
Sekundarstufe 1: Demokratie als Gessellschaftsform
Sekundarstufe 2: Demokratie als Herrschaftform

Kompetenzen:
Ich kompetenz
soziale Kompetenz (Kooperation, Umgang mit anderen, Fremden, Rechte, Pflichten, )
politisch-demokratische Kompetenz (Verständniss der Geschichte,

Lernen in Projekten
(Wolfgang Beutel)
Möglichkeiten der Demokratiepädagogik
Wettbewerb seit 1989

Von Schülern als Objekten des Lehrerhandelns zur substantiellen Möglichkeiten der Mitgestaltung an päd. Prozessen.
Projektmöglichkeiten:
1- Schule als Ganzes und als Lebensraum
2- Zusammenleben Aysl und Minderheiten
3- Kommune und lokales Umfeld
4- Geschichte, Gendenken, Mahnen, Erinneren
5- Welt und Umwelt

Geschrieben von sbamueller

Juli 20, 2008 um 9:59

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