Sozialismus, Liberalismus, Konservativismus
Ideologien = gr. Lehre von den Ideen
Ideologie, allgemeine Ideologie, auf Praxis gerichtets Regelwerk (Politik, Ethik, Erziehung, …)
heute: Denk-, Werte-, Normensystem
Politik
politische Ideologie heute nicht mehr so klar definierbar
drei miteinander konkurierende Ideologien
Sozialismus

Sozialismus
- Aufhebung des Privateigentum,
- Verstaatlichung des Privateigentums,
- Gestaltung der Gessellschaft,
- Überwindung der sozialen Gegensätze
- Arbeiter
- solidarische Gemeinschaft: Freiheit und Gleichheit
- Revolution der Arbeiterklasse,
- Zusammenbruch des Kapiatalismus
- Soziale Probleme des 19. Jhds,
- Zerfall der Gessellschaftsform
- Kritik am Kapitalismus
- Gessellschaftliches Bewußtsein
- Proletariat
Frühsozialismus: Owen
Revolutionäre Sozialmaßnahmen
1825: New Harmony, Modellversuch in den USA
1832: Arbeitsbörse
Menschen nur Produkt der Umwelt, Wandelbar durch Erziehung und Veränderung der Umwelt,
Neuorganiation durch Produktions- und Konsumgenossenschaften
Marx und Engels
- Revolutionäre Umgestaltung der Gessellschaft
- Proletarieer vs. Bürgertum
- Kapitalismus als Vorrausetzung für Sozialismus
- Proletartische Revolution unabdingbar
- Übergang Kommunismus , Diktatur des Proletariats
- Schritte: Proletarier werden herreschende Klasse,
- unentgeltliche Kindererziehung, gegen Kinderarbeit
- keine Trennung zwischen Gesselschaft und Staat
- Reformsozialismus – Gewerkschaften, Wirtschaftliche und soziale Veränderung
- Revolutionäre Sozialismus – radikaler Neuanfang,
Staaten die sich als Sozialistisch bezeichnet haben waren: DDR, VR China, UdSSR,
Kann Sozialismus gar nicht real exisiteren?
Parteien, die dem Sozialismus nahe stehen sind in Deutschland: Die Linke, SPD.
Diese haben den Begriff: Demokratische Sozialismus geprägt, der für eine staatliche und gesselschaftliche Ordnung und Solidarität steht.
Soziale Demokratie, uneingeschränkte Legitimationsgrundlage Menschen / Bürgerrechte, soziale Gerechtigkeit,
Menschen lassen sich nicht ändern, UdSSR, Kapitalismus ist überlegen,
Liberalismus

Liber = lat. Frei
liberalis = lat. Eines freien Mannes würdig
aus Vertreter der Span. Verfassung von 1812
Eigentum & Freiheit
- Privateigentum als Teil der Freiheit,
- Mensch soll sich ohne Gängelung entfalten können
- Sicherung der pers. Freiheit / Individualismus,
- Eigenverantwortung, freie Entfaltung
- Menschenrechte,
- Reprässentativi System,
- Gewaltenteilung,
- Selbstbestimmung auf Basis von Einsicht,
- Freiheit vor dem Staat,
- Nachtwächterstaat,
- untergeordnete Rolle weil Individuen selbstbestimmung haben
- Verfassung
- Gegen Adel, durch Bürgertum, Kampf für Rechtssicherheit
- sehr alt, gegen Absolutismus
Name seit 1812
England 17. Jhd.
Franz. Revolution
Paulskirche
Bildungs-/ Besitzbürgertum
keine Rolle für die soziale Frage
1. Abwehr vom Staat
2. Gestaltung der Freiheit: Wirtschaftsliberalismus (Entfaltung des Individuums auf dem Markt, niedrige Steuern, Nachtwächterstaat), Verfassung
3. Sozialliberalismus (Chancengleichheit, Bildungssystem, )
Idealtypen
- Aufklärung, Emanzipation der Individuen vor allen Bevormundungen (Gesetze, Religion)
- enge Bindung zum Bürgertum
- gegen Sozialismus
- autonome Lebensführung
- gegen Machthaber,
Ordoliberalismus = Martkwirschaftliche Ordnung, Marktkonforme Eingriffe, Regulierung des Marktes durch den Staat.
Führende Köpfe:
John Locke – Staat soll Leben, Freiheit, Besitz; schützen, Elemente bilden Einheit, Begrenzung der Herrschaft, 2 Teilung des Staates
Alexis de Tocqueville – Jura, Richter, Forschung in den USA, Demokratie in Amerika, Fasziniert, Volksouveränität, Problembewältigung auf lokaler Ebene, Freiheit und Gleichheit gegenseitig zur Bedinung haben,
In Westliche Demokratien sind die wesentlichen Forderung der Liberalen verwirklicht, wie Bürgerrechten, Verfassung, Rechtsstaat, Gewaltenteilung, Repräsentativsystem, in diesem Sinne wären alle deutschen Parteien, liberale Parteien.
FDP als Liberalste
Grundsätze seit Hambacher Fest 1832
Gegründet 1948
Wirtschaftsliberale Partei
Bekannte Kritiken, sind stichwortartik: In derPluaralisitsche Gesselschaft Liberalismus nicht möglich, Freie Marktwirtschaft ist nicht möglich, Mensch sind zu machtbesseen, Arm-Reich Gefälle, …
Konservativismus

Der Konservativismus entstand Reaktionär, aus der Not der Franz. Revolution.
Sein Vordenker war in Beziehung auf England Burke.
Konservativmus zunächst eher Antihaltung des Adels gegen Liberalismus und Absolutismus, Verteidiung der kirchlichen Autorität und einer Feudalständige Wirtschafsordnung.
Ab Ende 19.Jhds: Liberales Bürgertum durchgesetzt und wurde selbst konservativ; Großgrundbesitzer,
Der erste Weltkrieg entzog dem deutschem Konservativismus die Basis.
In der Weimarer Republik: Antirepulikanische, antiparlamentarische Haltung, gegen Volkssouveränität, Konservative Opposition gegen Weimar, „konservative Revolution“
Theoretiker: Edgar Jung, Artur Möller Vandenbruck
Ständeordnung, Abschaffung der Wahl, gegen Massenglück, Recht der Volksgemeinschaft, Aristokratie,
zum Teil Wegbereiter des Nationalsozialismus
Durch den zweiten Weltkrieg: Konservative Strukturen zerstört
parlamentarische Demokratie, starker Staat, staatsfördernder Tugenden (Sekundärtugenden), Erungenschaften Bewahren,
Wertkonservativismus
Naturkonservativismus
Später in den 80er Jahre
Thaterismus: Neoliberal
Neue Bürgerlichkeit
In Deutschland ist die führendende Konservative Partei die CDU: aus Zentrum entstanden
„Politik aus christlichem Verständnis der Menschen…“
Grundwerte, Freiheit, Mensch frei geschaffen, entfaltung in Gemeinschaft, Solidarität als Gebot der Nächstenlieben,
Chancengessellschaft – Fähigkeit der Bürger
Verortung der Person in der Gessellschaft
Menschenwürde, Familie als Wert der Gessellschaft
Aber auch bei anderen Parteien gibt es konservative Tendenzen, wie z.B: bei den Grünen:
„Bewahrung der Natur“